Wie bezahle ich die Tagesmutter? – Dilemma in Köln

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Wer sein Kind in Köln in Fremdbetreuung geben möchte, hat derzeit ein Problem. Dort warten nämlich mehr als 3700 Kinder auf einen Platz in einer Kita und 800 Kinder auf eine Tagesmutter. Der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz besteht nur für Kinder ab 3 Jahren und deshalb sind die Plätze für jüngere Kinder sehr gefragt.

Ein weiteres Problem stellt die Frage dar, wer die Tagesmutter bezahlt. Das Jugendamt steuert höchstens 231 Euro pro Monat bei, damit kann das Kind gerade mal 25 Stunden pro Woche betreut werden. Dies kann zum Problem werden für Mütter die gerne wieder in den Beruf einsteigen wollen oder müssen. Um eine Arbeit zu finden, braucht man jemanden, der die Kinder betreut, aber um eine Tagesmutter bezahlen zu können, braucht man Arbeit.

Anspruch auf Zusatzleistungen hat laut Jugendamtsleiterin Carolin Krause kaum jemand, außer Hartz IV Empfängern.  Für Stefanie Dreyer, 27, und Mutter eines 10-Monatigen Jungen ist dies jedoch keine Alternative. Sie sagt, dass sie gegebenenfalls von Köln an einen Ort umzieht, wo die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren besser geregelt ist.

Schuld an der ganzen Sache ist laut Dr. Agnes Klein, Jugenddezernentin der SPD die CDU-FDP Landesregierung in Köln, die nur eine begrenzte Anzahl an Betreuungsplätzen finanziert, obwohl offensichtlich ist, dass viel mehr Betreuungsplätze benötigt werden.

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